Mehr Mut für die Menschen in der Europäischen Union

13.09.2017

Debatte zur Lage der Europäischen Union



Die Grünen/EFA-Fraktion fordert EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker auf, mehr Mut zu zeigen, auf die Bedürfnisse der Menschen, die in der Europäischen Union leben, einzugehen.

Und Fraktions-Vorsitzende Ska Keller kommentiert:

"Wilders und Le Pen haben in den EU-Mitgliedsstaaten für ihren Anti-EU Kurs zwar keine Mehrheiten gewonnen. Das heißt aber nicht, dass Europa einfach so weiter machen kann, wie bisher. Wir müssen endlich den Mut finden, die Probleme Europas anzugehen. Wir müssen dringend soziale Ungleichheiten und die ökologische Belastung reduzieren, damit alle Menschen in Europa – auch die künftigen Generationen – die Chance auf ein Leben in Würde bekommen. Bei der Verteilung von Flüchtlingen muss die EU endlich unter Beweis stellen, dass sie solidarisch handeln kann. Die Europäische Union muss weltweit zu einem Beispiel für engagierten Klimaschutz werden.”

Philippe Lamberts, Vorsitzender der Grünen/EFA-Fraktion sagt:

"Es wird für Juncker kein Leichtes sein, die Menschen in Europa davon zu überzeugen, dass er wirklich bereit ist, ihre Probleme anzupacken. Viel zu lange schon leiden die Menschen in Europa unter den Folgen von Krisen, die sie nicht verursacht haben, während Konzerne ihre Gewinne maximieren und einige Wenige in Reichtum und Wohlstand leben. Von der Luftverschmutzung bis zur finanziellen Unsicherheit – die Europäische Kommission muss zeigen, welche Verbesserungen die EU für das Leben der Menschen bringt."


 

 

zurück