Kein gentechnisch veränderter Mais auf unseren Äckern!

08.03.2017

Am 27. März werden hoffentlich genveränderte Pflanzen von den Äckern verbannt. Der "Ständige Ausschuss", bestehend aus Expert*innen der Mitgliedstaaten, stimmt über die Zulassung dreier genveränderter Maissorten ab.

Momentan ist der Anbau einer genveränderten Maissorte (Mon 810) in der Europäischen Union erlaubt, diese wird vor allem in Spanien kultiviert. Ende März wird abgestimmt, ob diese und noch zwei weitere genveränderte Sorten Mais auch 2018 in der EU angebaut werden dürfen.

Sechs gute Gründe gegen den Anbau von Genmais finden Sie hier.

"Opt-Out" - Regelung

Letztes Jahr wurde die sogenannte "Opt-Out"-Regelung eingeführt. Diese erlaubt es Mitgliedstaaten auf europäischer Ebene für die Kultivierung genveränderter Pflanzen zu stimmen, sie aber auf nationaler Ebene zu verbieten.

Deutschland, aber auch Frankreich und Italien nutzen diese Regel, um sich auf europäischer Ebene zu enthalten, aber auf nationaler Ebene genverändertes Saatgut zu verbieten.

Weil genveränderte Pflanzen sich nicht an Landesgrenzen halten sagen wir: Kein Genmais aus unseren Äckern und anderswo!

Beteilige dich an unserer Kampagne! Fordere deine Minister*innen via Twitter oder E-Mail dazu auf, den Anbau der GVO-Maissorten auf unseren Äckern zu verbieten!

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